Verlagerung des VW-Werks

Auf Anregung einer Bürgerin aus Gifhorn setzt sich die PARTEI der Region 38 dafür ein, dass das in die Jahre gekommene VW-Werk abgetragen und hochmodern im 20km entfernten Gifhorn neu errichtet wird. Wir sehen in einem solchen Vorhaben nur Vorteile:

  1. Wir machen eine Wählerin glücklich, die sich wie viele andere auf ihrem täglichen Weg zur Arbeit nicht mehr durch kleine Gemeinden quälen muss.
  2. Die Gemeinden ihrerseits müssen sich nicht länger mit schlecht geschalteten Ampeln und Blitzern gegen die Belästigung durch den Durchgangsverkehr zur Wehr setzen.
  3. Das Werk ist flächenmäßig an seine Grenzen gestoßen und muss sich anderenorts neu aufstellen, um weiter wachsen und schneller und dauerhaft zum weltgrößten Automobilkonzern aufsteigen zu können.
  4. Moderne Arbeitsplätze erhöhen nicht nur die Produktivität, sondern steigern auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Die geplante kreisrunde Fabrik setzt ganz neue Maßstäbe in der Automobilproduktion.
  5. Auch logistisch ist der neue Standort Gifhorn durch Elbe-Seitenkanal und ICE-Strecke perfekt angebunden. Bis der Neubau fertiggestellt ist, läuft die Produktion am alten Standort ungehindert weiter.
  6. Niemand wird mehr Witze über Wolfsburg oder die Bahn machen können, wenn ICEs versehentlich nicht halten, weil es einfach keinen Grund mehr dafür geben wird, dass in Wolfsburg Züge halten.
  7. Wolfsburg ist auf einen Schlag alle seine Verkehrsprobleme los. Die A391 wird bis Lüneburg verlängert und damit auch der jahrelange Streit um den Ausbau der A39 beendet, die dann wieder zu einer normalen Bundesstraße herabgestuft werden kann.
  8. Durch den Ausbau der A391 wird das Dorf Meine endlich an das Bundesautobahnnetz angebunden.
  9. Die großen Parkplätze diesseits des Mittellandkanals werden renaturiert und in Stadtparks und naturbelassene Wäldchen umgewandelt.
  10. Einige der alten Fabrikhallen werden zu schicken Lofts inkl. Einkaufsmöglichkeiten, Kindergärten etc. umgebaut, um die Attraktivität Wolfsburgs als Wohnort zu steigern.
  11. Die Autostadt kann zu einem Freizeitpark mit Achterbahn und Wildwasserbahn in Richtung Allerpark erweitert werden.
  12. Wolfsburg versinkt ohne das Werk in der angemessenen Bedeutungslosigkeit und wird im Wesentlichen auf die Ortsteile Fallersleben und Vorsfelde reduziert. Das restliche Stadtgebiet erhält den historischen Namen »Stadt bei Fallersleben« ohne den dann überflüssigen Fahrzeugbezug zurück.