Zwei Samstage pro Woche

Dieses Plakat ist eigentlich ein Hilfeschrei in eigener Sache. Wer neben einem normalen Job noch Haus und Garten zu versorgen hat und gefühlt noch einmal genauso viel Zeit für Sport, Partei- oder Vereinsarbeit aufbringen muss, dem bleibt kaum noch Zeit für Familie und Freunde. Wir fordern daher die Einführung eines zweiten Samstags pro Woche als Alternative zu anderen Vorschlägen, die eine immer weitere Reduzierung der Wochenarbeitszeit vorsehen. Was sich im ersten Moment ungünstig für Menschen anhört, die samstags arbeiten müssen, hat eigentlich nur Vorteile. Schon der Volksmund spricht von »acht Tagen«, wenn eine Woche gemeint ist. Wir verlängern die Woche um einen Tag, indem zwischen Dienstag und Mittwoch ein weiterer Samstag eingeschoben wird. Damit lässt sich nicht nur besser rechnen als mit sieben Tagen, das Modell ist auch arbeitgeberfreundlich, weil für den zusätzlichen freien Tag kein Werktag geopfert werden muss.

Derzeit stehen wir noch in Verhandlungen mit den Kirchen, ob die Woche zukünftig am Dienstag beginnen muss, damit sie an ihrem Konzept »am siebten Tage sollst Du ruh'n« festhalten können und die Heilige Schrift nicht abgeändert werden muss.

Wir haben uns bewusst für die Bezeichnung erster und zweiter Samstag der Woche entschieden, um an vertraute Konzepte anzuknüpfen und keine neuen Namen ins Spiel zu bringen, die nur Verwirrung stiften würden. Es versteht sich von selbst, dass wir vorhaben, den zweiten Samstag weltweit einzuführen, um das System der Zeitzonen nicht unnötig zu verkomplizieren.

Dies ist eines unserer Plakate zur Europawahl 2014 und in den Formaten DIN A1 und DIN A2 erhältlich.

Stichwörter: